Geschichte Bambergs

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Die Frühzeit

Im oberfränkischen Raum siedelten sich schon früh Menschen an. Zwar sind die Funde auf dem späteren Stadtgebiet Bambergs spärlich, doch lassen sich Funde bis in die Mittlere Altsteinzeit 100000-80000 Jahre zurückverfolgen. Der Felsvorsprung auf dem einst der Dom erbaut werden sollte, der Fischreichtum der Regnitz und die Fruchtbarkeit des Bodens haben mit Sicherheit immer wieder Menschen zur Ansiedelung bewogen, doch ist die Beweisführung ist, aufgrund der andauernde Besiedelung ab der Mitte des 5. Jahrhundert, problematisch. Die ersten Funde auf dem Stadtgebiet stammen aus der Zeit um 4000 v. Chr. der Spätjungsteinzeit. Weitere Besiedelung zwischen 1300-800 v. Chr. und 550-350 v. Chr. sind belegbar, doch die Überreste sind spärlich. Funde die auf den Zeitraum um 650 n. Chr. weisen lassen eine Besiedelung des Michelsberges wahrscheinlich erscheinen, es ist möglich, dass der Michelsberg noch vor dem Domberg eine befestigte Ansiedlung trug, da er noch oberhalb des Domberges liegt.

Bis zum Jahr 531 n. Chr. gehörte das Gebiet um Bamberg zum Thüringischen Reich, doch nach der Schlacht an der Unstrut musste sich König Hermenefried den Frankenfürsten Theuderich und Chlotar geschlagen geben und sein Reich zerfiel. Das erste fränkisch-thüringische Herzogtum wurde Mitte des 7. Jahrhunderts gebildet, die planmäßige Besiedelung des Bamberger Raumes durch die Franken erfolge im 8. und 9. Jahrhundert. Das Gebiet wurde in Grafschaften und Gauen eingeteilt. Bamberg befand sich in der Gau Volkfeld, der Königshof Hallstadt (welcher um 745 urkundlich erwähnt wurde) gehörte zum Radenzgau. Der Königshof Forchheim wurde 805 erstmals benannt. Die Königshöfe dienten der Überwachung des Handels und der Sicherung der östlichen Reichsgrenzen gegen die Slawen.